VILSA unterstützt die Arbeit des WWF in den Elbauen.

Seit vielen Generationen setzt sich VILSA bereits für den Schutz der Natur und einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen ein – und das nicht nur um die heimische Quelle in Norddeutschland herum. Eines der Herzensprojekte, das wir bereits seit 2014 aktiv unterstützen, ist die Arbeit des WWF in den Elbauen.

Diese einzigartige Flusslandschaft bietet mit ihren Überflutungsgebieten und alten Misch- und Eichenwäldern einen ganz besonderen Lebensraum für viele seltene Pflanzen und Tiere wie Schwarzstorch, Elbebiber oder Heldbock.

Umso wichtiger ist es, diesen Lebensraum zu schützen und zu erhalten.

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Einzigartig schützenswert: die Elbauen bei Vockerode

Die Natur geht uns alle etwas an. Die Elbauen bei Dessau, im Bereich der Muldemündung, liegen im Biosphärenreservat Mittelelbe in Sachsen-Anhalt und sind wesentlicher Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes „Gartenreich Dessau-Wörlitz“. Die natürliche Pflanzenwelt ist geprägt vom Hochwasserregime der Elbe. Hier gibt es noch Auenwälder und -wiesen mit Solitäreichen und alten Elbläufen – ein einzigartiger Lebensraum für viele seltene Tiere wie den Elbebiber oder die vom Aussterben bedrohte Rotbauchunke.

In der Vergangenheit haben unter anderem Flussbegradigungen und Deichbau auch in dieser Region dazu geführt, dass bei Hochwasser nicht ausreichend große natürliche Überflutungsflächen für die Elbe zur Verfügung stehen. So wird das Elbe-Hochwasser zunehmend zu einer Bedrohung für Mensch und Tier. Wie zuletzt im Jahr 2014.

Konkrete Maßnahmen des WWF in den Elbauen:

Geprägt von weitläufigen Wiesenlandschaften, Hartholzauenwäldern und Flussarmen sind die Elbauen Heimat vieler zum Teil seltener Tier- und Pflanzenarten. Mit einem einzigartigen Renaturierungsprojekt, rund um die Elbauen in der Region Dessau, will der WWF zusammen mit VILSA diese schützenswerte Flusslandschaft aufwerten und langfristig sichern.

Durch Maßnahmen wie

  • Zurückgewinnung von Überflutungsflächen
  • Wiederbewaldung mit heimischen Hartholzarten
  • Schaffung von zusätzlichen Feuchtlebensräumen

wird das Zuhause von Elbebiber, Rotmilan, Weißstorch und Co. langfristig und vor allem nachhaltig gesichert.

VILSA und der WWF

VILSA engagiert sich seit Generationen für den Naturschutz, um den Wald und die VILSA Quellen zu schützen. Mit Hilfe von Wald- und Wasserschutzprojekten wollen wir bei VILSA der Natur langfristig etwas zurückgeben. Im WWF haben wir einen kompetenten und vertrauensvollen Partner gefunden, der sich seit Jahren erfolgreich für den Erhalt der natürlichen Ressourcen einsetzt.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Häufig gestellte Fragen

1. In welcher Form arbeiten WWF und VILSA zusammen?

Seit 2014 besteht die Zusammenarbeit von VILSA und dem WWF zum nachhaltigen Schutz der deutschen Elbauen. Das Motto „VILSA unterstützt die Arbeit des WWF u.a. in den Elbauen“ steht dabei stellvertretend für die langfristige Partnerschaft von VILSA und dem WWF. Im Rahmen der VILSA-WWF-Kooperation kann jeder Kunde selbst aktiv die Natur schützen und Gutes für die Umwelt tun: Mit jedem Mehrwegkasten VILSA Mineralwasser, der im jeweiligen Aktionszeitraum verkauft wird, unterstützen die Kunden VILSA und den WWF unter anderem bei der Wiederbewaldung der Elbauen.

2. Warum unterstützt VILSA den WWF?

Das natürlich reine VILSA Mineralwasser kommt direkt aus den Tiefen Norddeutschlands und wurde dort über Jahrtausende durch dichte Tonschichten vor äußeren Umwelteinflüssen bewahrt. Ein natürliches Gut, dessen Reinheit auch für zukünftige Generationen geschützt werden muss. Aus diesem Grund sind für VILSA ein nachhaltiger Naturschutz und ein verantwortungsvoller Umgang mit natürlichen Ressourcen besonders wichtig und wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Daher unterstützt VILSA wichtige Naturschutzprojekte wie das Elbauen-Projekt des WWF bei Dessau.

3. Warum unterstützt VILSA Projekte in Deutschland?

Das natürliche VILSA Mineralwasser entspringt einer Quelle in Norddeutschland. VILSA setzt sich nicht nur direkt vor Ort im niedersächsischen Bruchhausen-Vilsen, als Ursprungsregion des VILSA Mineralwassers, für den Umweltschutz ein, sondern möchte auch über seine Heimatregion hinaus etwas für den Wald- und Wasserschutz in Deutschland tun. In Zusammenarbeit mit dem WWF hat VILSA die Elbauenregion als besonders schützenswert identifiziert und möchte sich dort in den kommenden Jahren engagieren. Es ist VILSA ein besonderes Anliegen, sich auch persönlich vor Ort ein Bild von der Umsetzung und den Erfolgen des Naturschutzes zu machen.

4. Wie lange arbeitet VILSA mit dem WWF zusammen?

Die Zusammenarbeit wurde in 2014 zunächst für ein Jahr in Deutschland vereinbart. Auf Grund des großen Erfolges wurde die Aktion auch in den darauffolgenden Jahren erfolgreich fortgesetzt. Darüber hinaus sind beide Partner an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert.

5. Was sind WWF Elbauen-Projekte?

Der WWF möchte mit seinen Projektpartnern den Zustand der Natur in der Flusslandschaft Elbe verbessern und langfristig sichern. Große Maßnahmen, die bis 2017 abgeschlossen sein werden, befinden sich in der Umsetzung, weitere werden bereits vorbereitet. Der Projektraum liegt in den Elbauen des Biosphärenreservats Mittelelbe bei Dessau in Sachsen-Anhalt. Große Bereiche sind bedeutender Bestandteil des Weltkulturerbes „Gartenreich Dessau-Wörlitz“. Durchzogen von Auenwäldern, Auewiesen und Altarmen des Elbelaufs, bietet es unberührten Lebensraum und Rückzugsmöglichkeit für viele bedrohte Pflanzen- und Tierarten wie sibirische Schwertlilie, Biber oder Mittelspecht.

6. Welche Maßnahmen werden vom WWF in den Elbauen durchgeführt?

Ein wichtiges Ziel der verschiedenen Projekte in den Elbauen ist die Rückgewinnung von ehemaligen Überflutungsflächen, um Hochwasser wieder mehr Raum zu geben. Die notwendigen Anpassungsmaßnahmen der betroffenen Waldbestände und anderer Flächen an die wiederkehrenden natürlichen Überflutungen werden gezielt geplant und durchgeführt. Konkret bedeutet das unter anderem:

  • Kauf und langfristige Sicherung von landwirtschaftlich genutzten Flächen durch den WWF
  • Teilweise Wiederbewaldung der Überflutungsgebiete mit Hochwasser verträglichen, standortheimischen Baumarten der Hartholzaue
  • Schaffung von zusätzlichen Feuchtlebensräumen zur Förderung von Biber, Kranich und einiger Amphibien

7. Wann beginnt die Projektarbeit vor Ort in den Elbauen?

Bereits seit 2001 engagiert sich der WWF an der Mittleren Elbe. Derzeit laufen mehrere Projektvorhaben mit dem Schwerpunkt der Aufwertung und langfristigen Sicherung der Elbauen. Immer wieder beginnen Aktivitäten wie etwa die Wiederbewaldung (letztmals im Herbst 2013, fortgesetzt im Herbst 2014) oder die Schaffung von Feuchtgebieten im Herbst 2014.

8. Mit welcher Summe unterstützt VILSA insgesamt den WWF?

Im Aktionszeitraum spenden wir für jeden verkauften Kasten VILSA einen Beitrag an den WWF. Damit unterstützen wir aktiv die Naturschutzmaßnahmen des WWF u.a. zum Schutz der Elbauen. Über die Jahre 2014 bis 2017 kamen dank Ihrer Hilfe insgesamt 528.500 € zusammen. Wir sagen Dankeschön für Ihre Unterstützung!

9. Kann ich WWF-Projekte an der Elbe besuchen und mir vor Ort die Arbeit des WWF ansehen?

Ja! Die vielfältigen Projektaktivitäten des WWF in der Flussauenlandschaft der Elbe sind mit Ausnahme besonderer Schutzzonen frei zugänglich. Ein ausgedehntes touristisches Wegenetz, vor allem Fahrradwege wie der deutschlandweit bekannte Elberadweg, verschiedene naturkundliche Auenlehrpfade des Biosphärenreservats Mittelelbe und andere touristische Anlaufpunkte der Kulturlandschaft „Gartenreich Dessau-Wörlitz“ bieten vielfältige Zugangsmöglichkeiten. In den Projektgebieten finden sich auch themenspezifische Informationstafeln zu den Projektaktivitäten. Außerdem findet regelmäßig die Aktion „WWF zum Anfassen“ statt. Darüber hinaus kann man erste Erkundigungen zur Region und zu den jeweiligen Aktivitätsschwerpunkten auf der Internetseite des WWF abrufen: www.wwf.de/elbe

10. Wie nachhaltig ist VILSA allgemein?

VILSA verfügt über ein integriertes Managementsystem. Es enthält die Zertifizierung nach dem Qualitätsmanagement DIN EN ISO 9001, nach dem Umweltmanagementsystem ISO 14001 und die Umweltbetriebsprüfung sowie ein geprüftes und praktiziertes HACCP-System. Ökonomische Entscheidungen werden bei VILSA unter Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte getroffen. Die möglichen Umweltbelastungen der betrieblichen Tätigkeiten, Produkte und Verfahren werden geprüft und überwacht. VILSA trifft Maßnahmen, um Emissionen, Abfall, Lärm und Abwasser sowie den Energieverbrauch auf ein Mindestmaß zu verringern. VILSA hat sich dem Umweltgedanken verschrieben. Deshalb ist die EG-ÖKO-Audit-Verordnung (Verordnung EWG Nr. 1836/93 über die freiwillige Beteiligung an dem Gemeinschaftssystem der Europäischen Union für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung) fest in dem integrierten Managementsystem von VILSA verankert. Sie wurde bereits in der 1. Jahreshälfte 1997 umgesetzt und durch ein weiteres erfolgreiches ÖKO-Audit im Mai 2000 bestätigt. Im März 2003 wurde das Öko-Audit erfolgreich umgewandelt in die ISO 14001.