VILSA rPET-Mineralwasser-Flaschen

PET-Recycling für Nachhaltigkeit und Umweltschutz – rPET.

VILSA füllt alle Mineralwasserprodukte in PET-Einwegflaschen ab, die zu 100% aus rPET bestehen. rPET steht für recyceltes PET (Polyethylenterephtalat). Die PET-Einwegflaschen werden gesammelt, gereinigt, sortiert und zu Granulat geschreddert. Das Granulat, auch Flakes genannt, wird zu rPET-Preforms verarbeitet. Diese werden wieder in den laufenden Produktionsprozess zurückgeführt und wie ein Luftballon zu neuen PET-Flaschen aufgeblasen.

Im Handel sind diese schließlich am rPET-Siegel zu erkennen. rPET-Flaschen verfügen über zahlreiche Vorteile gegenüber dem bisher verwendeten Material. Sie tragen beispielsweise spürbar zur Reduzierung des CO² Ausstoßes bei.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit als Teil der Corporate Social Responsibility von VILSA.

VILSA Mineralwasser entstammt einer jahrtausendealten und natürlichen Quelle, deren Schutz für VILSA von existenzieller Bedeutung ist. Deshalb sind Umweltschutz und Nachhaltigkeit für ein modernes Unternehmen wie VILSA-BRUNNEN nicht nur ein Trend, sie sind eine Herzensangelegenheit und fest in der Firmenphilosophie verankert. In diesem Zusammenhang steht für VILSA die Reduzierung des CO² Ausstoßes im Fokus. Durch das Sammeln der Einwegflaschen sowie deren Rückführung in den Wertstoffkreislauf, verringert sich der Plastikabfall spürbar und natürliche Ressourcen werden geschont.

Was ist rPET und wie wird es hergestellt?

Elemente einer Plastikflasche, die aus rPET bestehen.

Das Rohmaterial für PET-Flaschen ist das sogenannte Polyethylenterephthalat. Dabei handelt es sich um ein thermoplastisches Polymer, also einen Kunststoff, welcher bereits in den 40er Jahren in England entwickelt wurde. Seine Vorteile liegen insbesondere in dem geringen Materialgewicht bei vergleichsweise hoher Stabilität.

Den Rohstoff bildet Erdöl. Mit einem Liter Erdöl lassen sich etwas 12 PET Getränkeflaschen produzieren. Weltweit werden im Jahr 15 Millionen Tonnen bzw. 540 Milliarden PET-Flaschen produziert. Dieser Verbrauch von Rohstoffen kann durch die Verwendung von recyceltem PET deutlich gesenkt werden. Aus diesem Grund hat VILSA die Abfüllung der Mineralwasserprodukte auf 100 % rPET umgestellt.

Woher stammt das Rohmaterial für rPET-Flaschen?

Die Wiederverwertung von PET-Getränkeflaschen basiert auf dem „Bottle to Bottle“ Prinzip, einem geschlossenen Kreislauf. Das bedeutet, die gebrauchten PET-Einwegflaschen werden eingesammelt, recycelt und zu Flaschen-Rohlingen, sogenannten rPET-Preforms, verarbeitet. VILSA integriert die rPET-Preforms anschließend in seinen Produktionsprozess und bläst sie zu neuen Getränkeflaschen auf.

In zehn Schritten vom Recyclingabfall zur neuen Flasche

Die gebrauchten PET-Flaschen werden in Recyclingtonnen gesammelt und per LKW in ein Sortierzentrum transportiert. Dort werden sie von anderen Flaschen und Materialien getrennt und zu Ballen gepresst.

Die gepressten Ballen werden zu unserem Recyclingpartner gebracht. Noch enthalten die Ballen Fremdstoffe wie Pappe oder Dosen. Nach dem Öffnen der Ballen werden diese in verschiedenen Verfahrensschritten durch Vibrationssiebe, Magneten oder optische Infrarot-Sortierung von den reinen PET-Flaschen getrennt.

Ab in die Dusche. Die PET-Flaschen werden bei 90 °C in einer Laugenlösung gewaschen. Die hohen Temperaturen sind erforderlich, um mögliche Schadstoffe zu eliminieren.

Nach einer zweiten Infrarot-Sortierung und einer optischen Prüfung wird in der Aussortierung von Hand nun alles rausgesammelt, was bisher durchgerutscht und kein PET ist.

Die Flaschen und Verschlüsse werden zerkleinert und zu sogenannten PET-Flakes gemahlen, die erneut gewaschen und gespült werden. Das PET der Flaschenverschlüsse hat eine niedrigere Dichte als das PET der Flaschen. Dadurch schwimmt es im Wasserbad oben, wird abgeschöpft und für die Produktion der Getränkeflaschen-Verschlüsse verwendet.

Nun werden mit Hilfe eines Magnetfeldes und eines Wirbelstroms sowohl eisenhaltige als auch nicht-eisenhaltige Metalle aussortiert. Dadurch werden auch kleinste Metallreste entfernt.

Mit einem optischen Laser werden die PET-Flakes noch einmal gescannt, um sie von PVC-Bestandteilen zu trennen.

Mit dem Erhitzen und Einschmelzen der PET-Flakes beginnt nun die eigentliche Produktion des rPET zur Herstellung von Flaschen. Dazu wird das geschmolzene rPET zunächst zu langen Strängen verarbeitet und diese zu Pellets geschnitten.

In einem Polykondensationsprozess werden die Pellets über 16 Stunden gereinigt. Am Ende dieses Verfahrensschrittes entsprechen die Eigenschaften das recycelte PET denen des originären PETs.

In einem Spritzgussverfahren wird das 100 % rPET zu Preforms gegossen, welche an VILSA ausgeliefert werden, wo sie in den Produktionsprozess integriert werden und zu neuen Flaschen aufgeblasen werden.

Die Eignung von rPET für Lebensmittel.

Für jeden deutlich erkennbar: Das rPET-Logo auf VILSA Mineralwasserflaschen

Mineralwasser ist ein Naturprodukt, das den strengen Richtlinien der Mineral- und Tafelwasserverordnung  unterliegt und dessen Eignung als Lebensmittel regelmäßig durch das unabhängige SGS Institut Fresenius geprüft wird. Selbstverständlich wird auch die gesundheitliche Unbedenklichkeit der rPET-Flaschen von den Herstellern garantiert. Zuständig für die Bewertung von sogenannten Lebensmittelkontaktmaterialien ist die European Food Safety Authority (efsa).

Unter Gesundheitsaspekten betrachtet, gehört rPET zu diesen Kontaktmaterialien. Allerdings weist rPET gegenüber anderen Kunststoffen einige Vorteile auf. Eine Verunreinigung durch Chemikalien wie Acetaldehyd, Methyldioxolan und Ethylenglycol wird regelmäßig geprüft und überwacht. In der Diskussion ist auch der sogenannte Weichmacher bzw. das darin enthaltene Biphenol A. In rPET-Flaschen gibt es keine Weichmacher, weil dies in vollkommenem Widerspruch zum Anspruch der Hersteller an die hohe Stabilität einer rPET-Mineralwasserflasche stehe würde.

 

 

Die Vorteile von rPET im Überblick

  • zu 100 % recyclebar
  • geringes Gewicht
  • geschmacksneutral
  • bruchfest
  • transparent
  • hygienisch unbedenklich
  • hohe chemische Beständigkeit
  • spart Energie und natürliche Ressourcen
  • rPET enthält keine Weichmacher

Schon gewusst?

Besteht der Rohling einer Einwegflasche aus 100 % rPET, entspricht dies einer Reduzierung des CO²-Equivalents von 44 % gegenüber einem Preform aus originärem PET.