Glossar / Klimaneutralität

VILSA: klimaneutraler Standort 2021

Klimaneutralität – eine Investition in die Zukunft

Unter Klimaneutralität versteht man den Ausgleich von unvermeidbaren Schadstoffemissionen eines Unternehmens, welche nicht allein durch die Verringerung des CO2-Ausstoßes neutralisiert werden können. VILSA-BRUNNEN agiert seit jeher im Einklang mit der Natur. Damit geht die selbstauferlegte Verpflichtung einher, sich für die Natur und die Erhaltung der natürlichen Ressourcen einzusetzen, um bereits heute das Morgen zu schützen. Durch das Engagement für eine Kompensationsmaßnahme zur Wiederaufforstung, von Grasland in Guanaré in Uruguay 2020, hat VILSA erstmals den Status eines klimaneutral agierenden Unternehmens.

Erfolgreiche Ressourcenschonung war erst der Anfang

VILSA verfolgt die Maxime, die Natur und ihre Ressourcen zu erhalten und so zu nutzen, dass deren Bestand nicht gefährdet wird. Dies setzt voraus, dass der geschützten Quelle nur so viel Mineralwasser entnommen wird, wie diese auf natürlichem Wege reproduzieren kann und damit die Lebensgrundlagen von Mensch und Natur erhalten bleiben. VILSA betrachtet die Quelle als ein Geschenk der Natur. Um sie in Zukunft als Ursprung natürlich reinen Mineralwassers für kommende Generationen zu erhalten, unterstützt VILSA verschiedene Umweltprojekte, die Biolandwirtschaft und die Aufforstung von Waldgebieten.

Die Vermeidung von Umweltbelastungen

Seit vielen Jahren vermeidet VILSA mit einer Reihe von Maßnahmen den unnötigen Verbrauch von Ressourcen. Die laufenden Einsparungen von Gas- und Strom haben zu einer deutlichen Reduzierung des CO2-Ausstoßes geführt. Ziel der Anstrengungen von VILSA ist es, den Produktionsbereich klimaneutral zu gestalten. Die Umweltbelastungen im gesamten Fertigungsprozess inklusive Lieferanten und Partner sollen durch folgende Vorgehensweisen verringert werden:

  • Ressourcenschonung
  • Steigerung der Energieeffizienz
  • Einsparungen von Emissionen
  • Reduktion von Abfall

Was bedeutet Klimaneutralität?

Klimaneutralität umfasst alle erforderlichen Maßnahmen im Bemühen, die globale Erderwärmung durch Freisetzung von Treibhausgasen mit all ihren negativen Auswirkungen für Mensch und Natur zu stoppen. Hier kann ein Unternehmen selbst aktiv werden, indem es zum Beispiel seine Lieferketten, die Logistik und seinen Energieverbrauch optimiert.

Abbildung 1: Drei Schritte zum klimaneutralen Unternehmen

Darüber hinaus gibt es für den Teil des CO2-Überschusses, der sich nicht durch Initiative im eigenen Unternehmen und Handeln neutralisieren lässt, verschiedene zertifizierte Kompensationsmaßnahmen. Man unterscheidet technische Ansätze, wie die Investition in Wind- oder Solarenergie, und biotische Kompensation, wie die Aufforstung von Waldgebieten, denn Bäume absorbieren CO2 aus der Atmosphäre und wandeln es in Glukose und Sauerstoff um. Eine 100-jährige Buche produziert in einer Stunde soviel Sauerstoff, wie 50 Menschen in der gleichen Zeit zum Atmen benötigen.

So wird VILSA zur klimaneutralen Marke

Um die Klimaneutralität erreichen zu können, wird zunächst die CO2-Bilanz des Unternehmens, auch Corporate Carbon Footprint (CCF – C CO2-Fußabdruck) genannt, nach den Greenhouse Gas Protocol Product Life Cycle Accounting and Reporting Standards berechnet. Dabei wird unterschieden zwischen direkten Emissionen, wie sie in der Produktion im Unternehmen durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen (Scope 1), und indirekten Emissionen wie zum Beispiel zugekauften Leistungen und Waren (Scope 2 und 3).

Abbildung 2: Direkte und indirekte Emissionen

Im nächsten Schritt werden Maßnahmen geprüft, mit welchen sich direkte und indirekte CO2-Ausstöße verringern lassen. VILSA hat in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Anstrengungen unternommen, um seinen selbst gesteckten Klimazielen gerecht zu werden. Die Erfolge werden jährlich im hauseigenen Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert.

Abbildung 3: Reduzierung des CO₂-Ausstoßes bei der VILSA-BRUNNEN Otto Rodekohr GmbH

Wiederaufforstung von degeneriertem Grasland in Guanaré, Uruguay

VILSA verfolgt seit Jahren verschiedene Pflanzprojekte in Deutschland, um die Bodenqualität zu verbessern und zur CO2-Kompensation beizutragen. Deshalb investiert VILSA in einem Projekt mit der ClimatePartner GmbH gemäß des Verified Carbon Standard (VCS) in die Wiederaufforstung von Gras- und Weideflächen in Guanaré, Uruguay, um die CO2-Speicherfähigkeit in einer neu geschaffenen Biosphäre zu erhöhen.
Das Wideraufforstungsprojekt in Uruguay ist damit eine logische und konsequente Weiterentwicklung unserer nationalen Bemühungen auf globaler Ebene.

Weil sich klimaschädliche Gase gleichmäßig über den gesamten Erdball verteilen, spielt es keine Rolle, wo in der Welt der CO2-Überschuss kompensiert wird. Allerdings funktioniert die CO2-Kompensation durch Wälder aufgrund der Lichtverhältnisse und Temperaturen in den tropischen Regionen besonders gut.

Das jährliche Speichervolumen des 22.000 Hektar großen Areals im Osten Uruguays beläuft sich auf 127.416 Tonnen CO2. Darüber hinaus fördert der nach FSC-Richtlinien (Forest Stewardship Council) bewirtschaftete Wald durch Regenerierung der zuvor intensiv genutzten Böden die Speicherung von Wasser und Nährstoffen und verringert die Erosion fruchtbarer Böden.

Abbildung 4: Aufforstung, Guanaré, Uruguay, climatepartner.com/1184

Besiegelte Klimaneutralität

Mit dem Label „Klimaneutral“ (siehe unten) bescheinigt ClimatePartner VILSA Klimaneutralität für das Unternehmen und dessen Produkte. Damit Verbraucher sich einen schnellen Überblick über das Umweltengagement von VILSA-BRUNNEN machen können, ist das Label mit Tracking-URL und QR-Code versehen, welche direkt zu weiterführenden Informationen auf den Internetseiten von ClimatePartner führen.

Die Validierung des Projektes zur Wiederaufforstung in Uruguay erfolgt durch die Rainforest Alliance. Die gemeinnützige Organisation engagiert sich weltweit für eine nachhaltige Entwicklung und Nutzung von Wäldern sowie die Verbesserung der Lebensbedingungen von forstwirtschaftlichen ErzeugerInnen sowie der Stärkung der Menschenrechte.

Mehr als nur freiwillige Kompensation von CO2

Viele Projekte zur CO2-Reduktion sind in Entwicklungs- und Schwellenländern angesiedelt. Hintergrund sind die Ziele der UN für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs – Sustainable Development Goals). Dazu gehört nicht allein der Klimaschutz. Das Projekt von ClimatePartner und VILSA in Uruguay erfüllt darüber hinaus die Anforderungen an:

  1. Hochwertige Bildung
    »Der Erwerb einer qualitativ hochwertigen Bildung ist die Grundlage für die Verbesserung des Lebens der Menschen und für eine nachhaltige Entwicklung.«
  2. Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
    »Nachhaltiges Wirtschaftswachstum erfordert, dass die Gesellschaften die Bedingungen schaffen, die es den Menschen ermöglichen, qualitativ hochwertige Arbeitsplätze zu haben.«
  3. Maßnahmen zum Klimaschutz
    »Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung, die jeden und überall betrifft.«
  4. Leben an Land
    »Nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder, Bekämpfung der Wüstenbildung, Stopp und Umkehr der Bodendegradation, Eindämmung des Verlusts der biologischen Vielfalt.«
  5. Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
    »Wiederbelebung der globalen Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung.«
Abbildung 5: Die 17 Ziele einer nachhaltigen Entwicklung der Vereinten Nationen (UN) Quelle: https://www.un.org/sustainabledevelopment/sustainable-development-goals/

Schon gewusst?

Steigen die Emissionen von Treibhausgasen ungebremst weiter, würden bei den derzeitigen Küstenschutzmaßnahmen im Jahr 2050 weite Teile von Ostfriesland, Bremen und Hamburg einmal im Jahr überflutet werden.

(Quelle: https://www.nature.com/articles/s41467-019-12808-z)

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