Michael Walther ist Extremsportler und Wassersportler aus Kiel, der seine sportlichen Projekte regelmäßig nutzt, um Aufmerksamkeit für Umwelt- und Klimathemen zu schaffen. In den vergangenen Jahren hat er dafür außergewöhnliche Touren unternommen – darunter eine Stand-up-Paddle-Expedition entlang der grönländischen Küste im Jahr 2018 sowie eine rund 1.300 Kilometer lange SUP-Tour von Basel nach Kiel im Jahr 2020.
Seine bislang größte Herausforderung startete im September 2025: Michael wollte mit einem speziell für die Hochsee konzipierten, sechs Meter langen Stand-up-Paddleboard rund 6.000 Kilometer von Portugal über den Atlantik bis nach Südamerika zurücklegen. Das Projekt entstand gemeinsam mit VILSA. Das eigens für die Atlantiküberquerung entwickelte Board wurde passend zu dieser Zusammenarbeit auf den Namen „VILSEA“ getauft. Mit der Expedition wollte Michael erneut öffentliche Aufmerksamkeit auf Klima- und Meeresschutzthemen lenken und zugleich die Paulchen Esperanza Stiftung unterstützen.
Nach rund 1.000 Kilometern musste Michael die Atlantiküberquerung jedoch vorzeitig beenden. In der Nacht zum 2. Oktober 2025 wurde sein Board bei einer Kollision mit einem unbekannten Objekt so stark beschädigt, dass eine sichere Weiterfahrt nicht mehr möglich war. Michael erreichte anschließend Fuerteventura. Während der Expedition sammelte er unter anderem mit einem Hydrofon Unterwassergeräusche für ein wissenschaftliches Projekt des Alfred-Wegener-Instituts.
Die abgebrochene Atlantiküberquerung war damit zuletzt sein größtes sportliches Projekt – und zugleich Teil seines langjährigen Engagements, mit außergewöhnlichen Expeditionen Aufmerksamkeit für Umwelt- und Klimathemen zu schaffen.
Seit dem 18. August ist Michael wieder mit seinem SUP unterwegs und nimmt eine neue Route in Angriff. Wohin ihn seine nächste Tour führt, könnt ihr hier auf der Seite live mitverfolgen.
Am 18. August ist Michael Walther in Halle an der Saale zu einer außergewöhnlichen Reise gestartet: Mit dem Stand-up-Paddleboard will er in elf Tagen rund 650 Kilometer bis nach Peenemünde an der Ostsee zurücklegen. Die Route führt über Saale und Elbe durch Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern und schließlich über die Peene bis zur Ostsee. Mit an Bord und immer dabei zur Stärkung unterwegs: unser VILSA Tetra Pak® und H2Obst.
Im Mittelpunkt stehen dabei nicht allein die sportliche Herausforderung und die durchquerten Flusslandschaften. Michael möchte unterwegs vor allem Menschen treffen, die sich in Initiativen, Vereinen, Schulen oder ehrenamtlich für Natur- und Umweltschutz, gesellschaftlichen Zusammenhalt, Demokratie und globale Gerechtigkeit engagieren.
Die Idee der Expedition: Miteinander ins Gespräch kommen, zuhören und zeigen, was Menschen bereits heute für ihre Region und für die Gesellschaft bewegen.
650 Kilometer Begegnungen entlang der Flüsse
Die aktuelle Expedition führt Michael Walther auf rund 650 Kilometern quer durch Mitteldeutschland bis an die Ostsee. Was in Halle an der Saale beginnt, wird zu einer Reise über große Ströme, stille Seen und schmale Wasserwege – durch Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern bis nach Peenemünde.
Am 18. August startet Michael in Halle an der Saale und folgt zunächst dem Fluss Richtung Norden. Schon einen Tag später erreicht er Barby, wo die Saale in die Elbe mündet. Mit dem Wechsel auf die Elbe verändert sich auch der Charakter der Expedition: Der Fluss wird breiter, die Distanzen größer.
Von Barby geht es am 20. August nach Tangermünde, anschließend weiter nach Wittenberge und am 22. August bis Dömitz. Dort liegt ein wichtiger Wendepunkt der Reise: Michael verlässt die Elbe und schlägt den Weg nach Mecklenburg-Vorpommern ein.
Über Parchim führt die Route weiter nach Plau und schließlich nach Waren an der Mecklenburgischen Seenplatte. Hier wartet eine besondere Passage: Rund 20 Kilometer muss Michael über Land überbrücken, bevor er bei Dahmen am Kummerower See wieder aufs Wasser zurückkehrt.
„Sport kann Menschen verbinden und Aufmerksamkeit schaffen. Ich möchte zeigen, dass jeder Einzelne etwas bewegen kann und dass wir gemeinsam stärker sind als die Herausforderungen, vor denen wir stehen“, sagt Michael Walther.
Von dort beginnt am 26. August der letzte große Abschnitt der Expedition. Über den Kummerower See erreicht Michael die Peene, einen der naturbelassensten Flüsse Deutschlands. Die Strecke führt bis nach Rustow, ergänzt durch einen Abstecher zum Woldeforst. Einen Tag später folgt er der Peene weiter Richtung Anklam und Peenemündung.
Am 28. August steht schließlich das Ziel vor Augen: die Ostsee. Von der Peenemündung führt die letzte Etappe bis nach Peenemünde.
Dann liegen rund 650 Kilometer hinter Michael Walther! Von der Saale auf die Elbe, durch die Seenlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns und über die Peene bis ans Meer. Eine Expedition, bei der sich mit jedem Flussabschnitt auch Landschaft, Strömung und Charakter der Strecke verändern.
Michael Walther ist derzeit mit seinem Stand-Up-Paddleboard unterwegs. Auf der Live-Karte kannst du seinen aktuellen Standort sowie die bereits zurückgelegte Route in Echtzeit verfolgen und behältst so jederzeit den Überblick über seine Mission.
up-Paddleboard auch in diesem Jahr zu unterstützen. Die Expedition verbindet eine außergewöhnliche sportliche Herausforderung mit dem Anliegen, Aufmerksamkeit für Klima- und Umweltthemen zu schaffen. VILSA begleitet das Projekt als Partner sowie zahlreiche weitere Projekte, die wir mit unseren Produkten unterstützen.
Neben der Partnerschaft mit Michael Walther arbeitet VILSA seit 2018 auch mit der Deutschen Wildtier Stiftung zusammen und unterstützt Projekte zum Erhalt heimischer Lebensräume und bedrohter Tierarten. Ein Beispiel ist das Edelkrebs-Projekt auf Gut Klepelshagen. Im Rahmen des Wiederansiedlungsprojekts werden geeignete Gewässer für den Europäischen Edelkrebs genutzt. Vor der Auswilderung wurden die Gewässer daraufhin untersucht, ob dort bereits andere Krebsarten vorkommen. So sollen geeignete Bedingungen für die Wiederansiedlung des Europäischen Edelkrebses geschaffen werden.
Das Zero Emissions Projekt wurde 2008 von Thomas Reinke und Michael Walther gegründet, um mit außergewöhnlichen Aktionen Menschen für Umwelt- und Klimaschutz zu begeistern. Es setzt auf innovative Ansätze und positive Botschaften, um nachhaltiges Denken und Handeln in den Alltag zu bringen. Neben reinen Extremsportprojekten, wie einer klimaneutralen Reise um Schleswig-Holstein (2020) oder quer durch Deutschland (2022) nutzt der Initiator Michael Walther seine Reisen auch für Vorträge und Filmproduktionen. So entstand bei einer Reise mit dem Stand-up-Paddleboard vor Grönland der international mehrfach ausgezeichnete Film „The Great Route“ und die Dokumentation „Time to Act“, die aktuell auf diversen nationalen und internationalen Filmfestivals läuft und für den Deutschen Naturfilmpreis nominiert ist.
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