Mit VILSA aktiv Wildbienen schützen

Der Natur- und Artenschutz in Deutschland liegt uns seit Generationen am Herzen. Deshalb setzen wir uns aktiv für den Erhalt unserer Umwelt ein und unterstützen die Deutsche Wildtier Stiftung bei ihren Arten- und Naturschutzprojekten. Auch in diesem Jahr setzen wir mit dem Schutz der Wildbienen wieder einen ganz bewussten Schwerpunkt. Wildbienen sind sehr wichtig für das gesamte Ökosystem, da sie wichtige Bestäuber sind. Die Bestäubung ist wichtig für 88 Prozent aller Wildpflanzen und 70 Prozent der weltweit wichtigsten Nutzpflanzen. Erschreckend ist jedoch, wie stark die Wildbienen und ihr Lebensraum bedroht sind.

Wildbienen schützen – mit VILSA ist es ganz einfach!

VILSA-BRUNNEN hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, den Schutz der Wildbienen weiter voran zu treiben. Mit dem Kauf eines VILSA Aktionskastens mit Sonderetiketten können alle Interessierten ganz leicht zum Naturschützer werden. Denn im Aktionszeitraum (01.03.20–30.06.20) sichern wir für jeden verkauften Kasten rund einen Quadratmeter Wildtierland in unterschiedlichen Projektregionen. So schützen wir den Lebensraum vieler bedrohter Tierarten, in diesem Fall den der Wildbienen.
Außerdem geben wir auf den Etiketten und auf dieser Seite Tipps, wie jede und jeder Einzelne den Wildbienen aktiv helfen kann – sei es im eigenen Garten oder auf dem Balkon. Auch kleine Maßnahmen unterstützen das aufwändige Projekt der Deutschen Wildtier Stiftung spürbar.

Lasst uns die Wildbienen retten!

Fakt ist: Offiziell leben in Deutschland aktuell 590 verschiedene Arten von Wildbienen. Fakt ist aber auch: Die Hälfte davon ist bedroht und steht auf der Roten Liste. Potenzieller Lebensraum fehlt – auch in den Städten gibt es immer weniger Wildbienen. Dort haben Wohnungsbau und die Versiegelung von Naturflächen dazu geführt, dass Nistmöglichkeiten in urbanen Arealen fehlen. VILSA-BRUNNEN will die Deutsche Wildtier Stiftung dabei unterstützen, Flächen in dicht besiedelten Gegenden im Sinne der Wildbienen zurückzuerobern. Mit den folgenden Tipps, kann jeder mit kleinen Maßnahmen im Alltag dazu beitragen, dass die beeindruckende Artenvielfalt der Wildbienen bestehen bleibt.

1. Die richtigen Blüten – Wildbienen brauchen Blütenvielfalt

Wildbienen ernähren sich ausschließlich von Pollen und Nektar und sind auf ein abwechslungsreiches Angebot unterschiedlichster Blüten angewiesen. Wer den pelzigen Fliegern einen üppigen Speiseplan bieten möchte, sollte in seinem Garten – oder bequem im Blumenkasten auf dem Balkon – eine Blühmischung aus Wiesenblumen anpflanzen.

Ab Februar und März blühen Krokusse, Schneeglöckchen, Hohler Lerchensporn oder Blaustern – das ideale Blühangebot für Wildbienen. Auch Gewürzpflanzen wie Dill und Fenchel oder aber Wicken, Platterbsen und Mauerpfeffer entpuppen sich als Leckerbissen für Wildbienen.

Um die fleißigen Insekten das ganze Jahr über bestmöglich zu unterstützen, ist es wichtig während der gesamten Vegetationsperiode blühende Pflanzen anzusiedeln.

2. Wildbienen sind wählerisch

Im Gegensatz zur Honigbiene haben es viele Wildbienenarten auf den Pollen ganz bestimmter Pflanzenarten abgesehen. Rund 30 Prozent ernähren sich oligolektisch – sie sind auf ausgewählte Pflanzenfamilien, -gattungen oder teilweise sogar nur – arten angewiesen. Und das, obwohl im direkten Umfeld zahlreiche andere Pollenquellen verfügbar wären.

Dieses Verhalten hat einen direkten Einfluss auf die Fortpflanzung der kleinen Tierchen. Denn da sie Einzelgänger sind, sorgt das Weibchen alleine für den Nestbau. Umso wichtiger ist daher die Förderung eines vielfältigen und ganzjährigen Blühangebotes. Aus diesem Grund ist eine mögliche große Menge an geeignetem Pollen für die Wildbienen überlebenswichtig.

3. Von der Zierwiese zum Wildbienen-Paradies

Wildbienen benötigen eine hohe pflanzliche Artenvielfalt, um zu überleben. Der Weg dahin ist kurz. Erster Schritt: weniger Rasen mähen. Tatsächlich gedeiht eine bunte Wiese am besten, wenn sie so gut wie gar nicht gemäht wird. Es reicht vollkommen aus, den Rasenmäher zweimal im Jahr anzuschmeißen: im Frühsommer, wenn die ersten Pflanzen ihre Hauptblüte abgeschlossen haben und einmal zum Abschluss der Vegetationsperiode im September.

Der zweite Schritt ist ebenfalls mit wenig Aufwand verbunden. Damit die Wiese möglichst schnell seine Nährstoffe verliert, darf kein Dünger mehr gestreut werden. Wenn die Fläche aushagert, verwandelt sich der Rasen schnell in bunten Wildwuchs – und somit in eine Quelle des Lebens.

4. Nistmöglichkeiten für Wildbienen schaffen

In Deutschland existieren 590 Wildbienen-Arten. Manche sind stark behaart, andere fast kahl. Es gibt rote, braune, gelbe und sogar weiße Exemplare. So unterschiedlich die Wildbienen in ihrer Gestalt sind, so verschieden sind ihre Ansprüche – insbesondere an Nistplätze. Es gibt Exemplare die unterirdisch nisten, andere legen ihre Nester über dem Erdboden an.

Als oberirdisches Zuhause eignet sich beispielsweise altes Holz sehr gut. Im besten Fall haben die Holzwürmer schon zugeschlagen und das Astwerk ausgiebig durchlöchert. Diese wurmstichigen Äste sollten im Idealfall an sonnigen Plätzen platziert werden. Dort kann man es sich als Wildbiene richtig gemütlich machen. Sogenannte Erdnister bevorzugen hingegen Orte, die in erster Linie sonnenreich und warm sind. Böschungen, Sandflächen oder Lößwände bringen ideale Voraussetzungen mit.

5. Wildbienen mögen es speziell

Einige Wildbienenarten bevorzugen Lebensräume, mit denen nicht unbedingt zu rechnen ist: sie beziehen hin und wieder leere Schneckenhäuser. Besonders beliebt sind die geräumigen Schalen von Weinberg- oder Schnirkelschnecken. Kleinere Varianten meiden die eigenwilligen Brummer hingegen. Wer helfen will, kann die Schneckenhäuser einfach auf einer trockenen Fläche ausstreuen und abwarten, was passiert. Wichtig ist nur, dass sie genügend Sonnenlicht abbekommen, das mögen die Wildbienen besonders gerne. Die Tiere werden das Angebot dankend annehmen und das neue Heim dann selbstständig beziehen.

6. Einzelgänger mit Extrawünschen

Anders als die Honigbiene leben die meisten Wildbienenarten nicht in einem sozialen Gefüge, sondern suchen sich eigenständig einen Nistplatz. Daher sind Orte mit zahlreichen Schlupfwinkeln und Spalten der ideale Lebensraum für eine Vielzahl von Insekten. Wer zum Beispiel mit dem Gedanken spielt, eine Trockenmauer anzulegen, sollte dies im Sinne der Wildbienen tun. Zwischen den aufgeschichteten Steinen finden die pelzigen Flieger ausreichend Platz für ihre Nester. Die steinigen Flächen sind darüber hinaus der perfekte Ort für ein ausgiebiges Sonnenbad. Gleichzeitig wachsen in und an den Trockenmauern Pflanzen, die als Nahrungsquelle für die Wildbienen dienen.

Alle Projekte von VILSA & der Deutschen Wildtier Stiftung

Die Wildbiene ist wichtig für unser Ökosystem

Wildbienen

Im Fokus der diesjährigen Aktion steht der Schutz der Wildbienen.

Wildbienen sind in Deutschland hochbedroht. Von 590 Wildbienenarten in Deutschland steht bereits rund die Hälfte auf der Roten Liste gefährdeter Tierarten.

Die Deutsche Wildtier Stiftung setzt auf den Wildbienenschutz in urbanen Räumen wie Hamburg, Berlin und München, die aufgrund ihrer vielfältigen Strukturen viel Potential für die bedrohten Bestäuber bieten. VILSA unterstützt dabei die Umwandlung von öffentlichen Freiflächen durch die Aussaat von mehrjährigen, regional zertifizierten Wildblumen-Saatmischungen und schafft damit Lebensraum für die Wildbienen und viele andere Insekten.

Weiterführende Informationen zu den Wildbienen finden Sie hier:

Der Feldhamster ist vom Aussterben bedroht

Feldhamster

Bis in die 80er Jahre hinein galt der Feldhamster (Cricetus cricetus) als Ernteschädling und wurde verfolgt. Heute ist der dämmerungs- und nachtaktive Nager in Deutschland vom Aussterben bedroht und steht unter strengem Schutz.

VILSA unterstützt die Deutsche Wildtier Stiftung in Hessen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt bei Kooperationen mit Landwirten, die spezielle Schutzmaßnahmen umsetzen. So bietet beispielsweise das Stehenlassen von Getreideinseln nach der Ernte dem Ackerbewohner Schutz vor Feinden und Nahrung. Aber auch der Anbau von Nutzpflanzen wie beispielsweise Luzerne oder das Anlegen spezieller Blühflächen können dem Feldhamster helfen. Daneben freuen sich auch viele andere Wildtiere über diese Maßnahmen.

Weiterführende Informationen zu dem Feldhamster finden Sie hier:

Mit VILSA das Wildtierland schützen

Wildtierland

Gemeinsam mit der Deutschen Wildtierstiftung gestaltet VILSA 1.500.000 qm Agrarlandschaft in Klepelshagen in der Uckermark wildtierfreundlich um: Landwirtschaft wird mit Artenschutz verknüpft. Feldhecken und Feuchtbiotope entstehen, ein Kleegrasstreifen hebt die harte Trennung zwischen Ackerland und Waldkante auf.

Das hilft den für die Agrarlandschaft typischen Wildtieren, die in weiten Teilen Deutschlands Opfer der landwirtschaftlichen Intensivierung geworden sind: Feldhase und Feldlerche, Wildbienen und Schmetterlinge und eine Vielzahl weiterer Singvogelarten.

Ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt.

Weiterführende Informationen zu der Schaffung von Wildtierland mit VILSA finden Sie hier: