Glossar / Leitungswasser vs Mineralwasser

Das reine Wunder der Natur im Vergleich zu einem technisch aufbereiteten Lebensmittel.

Es ist unter Umständen nicht jedem bewusst, doch Mineralwasser ist im Vergleich zu Leitungswasser ein reines Naturprodukt. Das Wasser aus dem heimischen Wasserhahn durchläuft aufgrund der zunehmenden Verunreinigung der Grundwasservorkommen durch Oberflächeneinträge verschiedene Aufbereitungsmaßnahmen. Mineralwasser wird dagegen direkt an der Quelle abgefüllt und unterliegt den strengen Kontrollen eines Lebensmittels.

Woher kommt das Wasser, das wir trinken?

Leitungswasser und Mineralwasser werden ganz unterschiedlichen Wasservorkommen entnommen. Leitungswasser wird aus oberflächennahen Grundwasserschichten, Flüssen, Seen oder Talsperren gewonnen. VILSA Mineralwasser entstammt hingegen einer natürlich reinen Quelle, die dem Tiefenwasser zugeordnet wird und durch mehrere massiven Ton- und Gesteinsschichten seit Jahrtausenden vor Verunreinigungen geschützt ist.

Mineralwasser als ein vollkommen natürliches Lebensmittel

VILSA Mineralwasser ist ein reines, unberührtes Naturprodukt. Die Qualität unterliegt der strengen Kontrolle der Mineral- und Tafelwasserverordnung. Die wesentlichen Qualitätskriterien sind:

  • Mineralwasser stammt aus einem unterirdischen, vor Verunreinigungsrisiken geschützten Wasservorkommen.
  • Es ist ein mikrobiologisch einwandfreies Wasser, von ursprünglicher Reinheit.
  • Es darf im Gegensatz zu Leitungswasser nicht aufbereitet, gereinigt, verändert, behandelt oder desinfiziert werden. Mineralwasser darf vom Grundsatz her nicht behandelt werden, mit Ausnahme der Reduzierung von Reduzierung von Eisen, Mangan und Schwefel. Kohlensäure darf als einzige Zutat zugegeben werden.
  • Seine Zusammensetzung, seine Temperatur und seine übrigen wesentlichen Merkmale bleiben im Rahmen natürlicher Schwankungen unverändert erhalten.
  • Festgesetzte Grenzwerte von Einzelstoffen wie Arsen, Cadmium, Chrom usw. dürfen nicht überschritten werden.
  • Wer Mineralwasser abfüllen möchte, benötigt eine amtliche Anerkennung seines Wassers und eine separate Nutzungsgenehmigung.
  • Der Transport von Mineralwasser ist nur in den zur Abgabe an den Endverbraucher zugelassenen Behältnissen gestattet. Eine Abfüllung in Großbehälter ist verboten.
  • Mineralwasser muss direkt am Quellort abgefüllt werden.

Auf jeder Mineralwasser-Flasche von VILSA kann der Verbraucher mit einem Blick erkennen, welche Mineralien es enthält und dass es regelmäßig einer amtlich anerkannten Qualitätsprüfung unterzogen wird. Neben der Kennzeichnungspflicht für Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Fluorid und Sulfat auf der Flasche wird eine Vielzahl von weiteren Parametern durch ein unabhängiges Lebensmittellabor geprüft und dies auf jeder Flasche entsprechend gekennzeichnet.

Die Aufbereitung des Grundwassers zu einem Lebensmittel

Leider findet sich nicht an jedem Wasserhahn im eigenen Haus, in Restaurants oder öffentlichen Gebäuden ein Qualitätssiegel wie auf einer Mineralwasser-Flasche. Dabei wäre das angesichts der Herkunft des Leitungswassers eine sehr verbraucherfreundliche Informationspolitik der Wassererzeuger. Leitungswasser wird im Gegensatz zu Mineralwasser aus oberflächennahen Grundwasservorkommen oder Oberflächengewässern entnommen und daraus Leitungswasser hergestellt. Das Wasser wird gefiltert und soweit möglich, werden Keime und Schadstoffe entzogen und im Rahmen der gesetzlichen Regelungen der Trinkwasserverordnung aufbereitet. Damit handelt es sich laut Definition durch den Gesetzgeber nicht mehr um ein natürliches Wasser.

Grafik Nitratbelastung des Grundwassers
Quelle: https://www.dvgw.de/themen/umwelt/nitrat-im-wasser/

Diese Maßnahmen sind in zunehmendem Maße erforderlich, weil es durch das Aufbringen und Versickern von Gülle oder den Eintrag von Arzneimittelrückständen, Antibiotika, Hormonen, Pestiziden, Herbiziden, Viren und Bakterien immer schwieriger wird, eine bedenkenlose Trinkwasserqualität zu garantieren. Sicherlich ein Grund dafür, dass Verbraucher für den Trinkgenuss lieber auf Mineralwasser zurückgreifen als auf Leitungswasser.
Weitere Infos findet ihr beim Dialog natürliches Mineralwasser.

Die „letzte Meile“

Wasserversorger können die Qualität ihres Produktes lediglich bis zum Hausanschluss garantieren. Doch ab dort gibt es eine Vielzahl von möglichen Ursachen für eine Verunreinigung des Lebensmittels. Als besonders problematisch gelten veraltete Rohrleitungen aus Blei. Blei schädigt das zentrale Nervensystem und stellt insbesondere für Kleinkinder und Säuglinge ein großes Gesundheitsrisiko dar. In welch erschreckend hohem Maße die Grenzwerte für Blei in deutschen Großstädten überschritten werden, zeigt die folgende Tabelle.

Grafik mit Anteil der Überschreitungen vom Bleigrenzwert
Quelle: https://www.igb.fraunhofer.de/de/presse-medien/presseinformationen/2018/wie-es-um-die-trinkwasserqualitaet-in-deutschlands-haushalten-st.html | Stand vom 04. April 2018

In Armaturen werden Schwermetalle wie Nickel verarbeitet, die vom Körper nur schwer oder gar nicht abgebaut werden können.

Grafik mit Anteil der Überschreitungen vom Nickelgrenzwert
Quelle: https://www.igb.fraunhofer.de/de/presse-medien/presseinformationen/2018/wie-es-um-die-trinkwasserqualitaet-in-deutschlands-haushalten-st.html | Stand vom 04. April 2018

Der Perlator am Wasserhahn ist zudem eine weit verbreitete Ursache für die Anreicherung von Keimen im Trinkwasser. Der Grund dafür ist die Reinigung mit einem gebrauchten Lappen, das zum Abwaschen oder Reinigen benutzt wurde. Darüber hinaus sorgt die Ansammlung von Legionellen in den Rohrleitungen für eine schleichende Verunreinigung des Leitungswassers. Legionellen verursachen Lungenentzündungen und stellen damit eine besondere Gefahr für Säuglinge und ältere Menschen dar.

Natürliche Reinheit vom ersten bis zum letzten Tropfen

Mit Blick auf die eigene Gesundheit und die der Familie birgt der Genuss von Mineralwasser gegenüber Leitungswasser keine Risiken. Zu den klaren Vorteilen von VILSA Mineralwasser gehören:

  • Es handelt sich um ein reines, unberührtes Naturprodukt.
  • Es unterliegt der strengen Kontrolle der Mineral- und Tafelwasserverordnung
  • Die Mineralwasserquelle liegt tief unten in der Erde und ist seit Jahrtausenden vor Verunreinigungen geschützt. Das VILSA Mineralwasser bietet daher absolut reinen, naturfrischen Trinkgenuss.
  • Die mineralische Zusammensetzung ist auf jeder Flasche von VILSA ablesbar. Durch den geringen natürlichen Natriumgehalt ist VILSA Mineralwasser für eine natriumarme Ernährung und die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet.
  • Ein Siegel dokumentiert die regelmäßig wiederkehrende Überprüfung klar definierter Qualitätskriterien.
  • Der strenge Abfüllprozess am Quellort in die Mineralwasserflaschen gewährleistet herausragende Produktqualität, die bis zum Trinkgenuss bewahrt wird.
  • Bio-Mineralwasser von VILSA steht für Nachhaltigkeit und Umweltengagement, Naturbelassenheit, chemische und mikrobiologische Reinheit und eine transparente Deklaration des Lebensmittels Nr. 1.

Schon gewusst?

Das Trinkwasser aus dem heimischen Wasserhahn kann jedermann beim Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB auf chemische und bakteriologische Verunreinigungen prüfen lassen.

Quelle: Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB

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